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  Geografische Lage



Hartkirchen
Die Schaunberggemeinde

Hartkirchen liegt landschaftlich sehr reizvoll am Übergang des fruchtbaren Eferdinger Beckens zum Sauwald, der geologisch noch zum Böhmischen Massiv gehört. Schon die Nibelungen sind hier durchgezogen, und noch heute liegt Hartkirchen verkehrstechnisch günstig an der so genannten Nibelungenstraße von Linz nach Passau. Über die Donaubrücke in Aschach kommt man schnell ins Mühlviertel, und Wels ist nur ein Katzensprung entfernt.


Für Radfahrer liegt Hartkirchen geradezu ideal: Der Donauradweg von Passau über Linz nach Wien führt durch das Gemeindegebiet von Hartkirchen. Zum Wandern und Spazierengehen ist die Landschaft um Hartkirchen ebenfalls wie geschaffen. Den Spuren der Nibelungen zu folgen oder uralte Kultur zu entdecken, wie etwa die mächtige Ruine Schaunberg, heute nur noch eine Ruine, aber mit 17 500 m² einst die größte Burganlage Oberösterreichs, oder die Wallfahrtskirche von Hilkering oder die markanten Vierkanthöfe oder ganz einfach die Natur zu genießen in den Auen der Aschach oder in den Wäldern oberhalb der Donau, wo der Blick bis weit ins Mühlviertel reicht.

Geschichtliches:

Die ersten menschlichen Spuren stammen aus der Römerzeit, in der Teile des Aschachtales besiedelt waren. Über Hartkirchen gibt es nur wenige schriftliche Aufzeichnungen aus der alten Zeit, da im Jahre 1626 bei den Bauernkriegen vieles vernichtet wurde. Dei erste urkundliche Erwähnung Hartkirchens erfolgte 898.

Im 16. Jahrhundert wütete die Pest in Hartkirchen und forderte tausende Menschenleben, was für eine starke Besiedlung Hartkirchens in der beginnenden Neuzeit spricht. Zu beginn des 19. Jahrhunderts zogen die Franzosen unter Napoleon hier durch, und dann war über ein jahrhundert Friede.

Im Jahre 1915 wurde ein 130 ha großes Kriegsgefangenenlager errichtet. Auch während des Zweiten Weltkriegs entstand hier ein Lager. Bei Kriegsende trafen hier die Amerikaner und Russen zusammen. Seither blüht Hartkirchen auf: Die Bevölkerung wuchs auf Grund der günstigen Lage rasch, und Hartkirchen wandelte sich von einer eher bäuerlich beherrschten zu einer blühenden Wohngemeinde mit gut funktionierendem Handel und Gewerbe sowie hoher Lebensqualität.

Die Burgruine Schaunberg

 

Eng verbunden mit der Geschichte Hartkirchens ist natürlich die der Burgruine Schaunberg. Heute nur noch eine Ruine, war sie mit 17.500 m² einst die größte Burganlage Oberösterreichs. Auf der hoch auf einem Felssporn gelegenen Burg trotzten die Schaunberger während der so genannten Schaunberger Fehde sogar jahrelang den Habsburgern. Der aus dem 12. Jahrhundert stammende Bergfried stürzte 1825 zum Teil ein. Über 186 Stufen ist allerdings eine Aussichtsplattform erreichbar, von der man einen prächtigen Blick ins Eferdinger Becken und Mühlviertel und natürlich auch auf die Donau hat. Seit 1957 werden vom Verein der Schaunbergfreunde umfangreiche Aufräumungs- und Konservierungsarbeiten an der Burgruine geleistet.

Wallfahrtskirche Hilkering

Die Kirche ist dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Das Äußere der Kirche ist schlicht. Die Kirche ist auf der steil abfallenden Nordterrasse der Aschach errichtet. Sie ist von einer Mauer umfriedet. Der Kirchenbau ist einschiffig und in den wesentlichen Bauteilen spät-gotisch. Der Ort Hilkering stammt aus der ersten bayrischen Besiedelungswelle zu Beginn des 6. Jahrhunderts. Der Sage nach machte ein Eremit namens Hilarius vor langer Zeit die Gegend urbar und errichtete eine Holzkapelle. Die heutige Kirche entstand kurz nach 1514 auf gotischem Grundriss und wurde 1750 anlässlich der Erweiterung von Mathias Dollicher barockisiert. An der Südseite steht eine barocke Brunnenkapelle dessen frühere Quelle heilkräftig gewesen sein soll.

Feuerwehren in Hartkirchen

Die 4 Feuerwehren ( Haizing, Hartkirchen, Hilkering/Hachlham, Öd in Bergen ) sind verteilt über die gesamte Gemeinde. Durch eine entsprechende Aufteilung des etwa 40km² großen Pflichtbereiches in 4 Zuständigkeitsbereiche ist eine optimale Arbeitsteilung möglich. Bei größeren Ereignissen werden standardmäßig trotzdem immer alle 4 alarmiert.

 

 


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