Am 18.09.2021 stand eine besondere Übung des Sprengstützpunktes der FF Hilkering/Hachlham an der Tagesordnung. Zwei Silos in der Ortschaft Ritzing, die nicht mehr im Betrieb standen, wurden dem Stützpunkt als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt.

Bereits vorab wurden die beiden Silos von Stützpunktleiter HAW Rammelmüller begutachtet und abgedichtet. Mit Unterstützung der FF Ritzing wurden beide Silos mit Wasser gefüllt.
Die Mitglieder des Stützpunktes bereiteten vor Ort die Sprengladungen vor, bestimmten die Fallrichtung, sicherten das umliegende Gelände mithilfe von Strohballen und eines Dammes, damit das austretende Wasser zielgerichtet abfließen kann. 

"Das besondere an dieser Sprengmethode ist, dass der Silo mit Wasser gefüllt wird und nur eine Zielgerichtete Sprengladung benötigt wird. Im Gegensatz zu einer Sprengung, wo der Silo im viele kleine Teile "explodiert", wird bei der Wassermethode das Silo "zerdaucht". Mittels der Verdrängungskraft des Wassers, die als Folge der Detonation der einzigen Sprengladung auftrifft, wird der Silo zu Fall gebracht. Durch die Positionierung der Sprengladung im Silo wird die Fallrichtung bestimmt", berichtet Stützpunktleiter HAW Rammelmüller.

Der Sprengstützpunkt des Bezirkes Grieskirchen, BFK Grieskirchen OBR Ablinger und BR Neuweg vom Abschnitt Peuerbach wohnten der Übung ebenso bei um sich diese Spezielle Sprengmethode anzusehen und sich weiterzubilden.

Herzlichen Dank an dem Hausbesitzer für die Möglichkeit der Übung, sowie der FF Ritzing für die Füllung der Silos, sowie die Bereitstellung der Lotsen.

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