Wenig freie Minuten hatten die Kameraden der 4 Feuerwehren von Hartkirchen in der Zeit vom 8 bis zum 13. Februar 2006. Der heftige Wintereinbruch zog eine lange Reihe von Einsätzen nach sich. Begonnen hat der Einsatzmarathon noch relativ harmlos. Am 8. Februar war in den tiefen Lagen noch das Tauwetter vorherrschend. Dementsprechend waren etliche Auspumparbeiten durchzuführen. Besonders betroffen war der nördliche Teil von Hartkirchen, wo ein großer Schmelzwassersee etliche Häuser zu überfluten drohte. Gleichzeitig wurde in den höheren Lagen bereits begonnen, die durch die starken Schneefälle der letzten Tage schon sehr stark beanspruchten Hausdächer von den Schneemassen zu befreien. Die besonders intensiven Schneefälle vom 9. Februar verschlimmerten diese Lage noch weiter. In den nächsten Tagen waren alle Feuerwehren gefordert, besonders bedrohte Dächer zu befreien. Im selben Zeitraum führten die schlechten Straßenbedingungen auch zu zahlreichen Unfällen und Ausrutschern auf den Strassen, so dass die Feuerwehren, oftmals parallel, mehrere Autos zu bergen hatten. In Summe leisteten die Kameraden der 4 Freiwilligen Feuerwehren von Hartkirchen in der Zeit vom 8. Februar bis zum Abend des 13. Februar 2006 846 unentgeltliche Stunden in der Gemeinde Hartkirchen !! Diese gliedern sich auf auf 30 unabhängige Einsatzschauplätze. Darunter 8x Abpumpen von Schmelzwasser, 17x Schneeeinsatz auf Hausdächern und 5x Einsatz nach Verkehrsunfall (darunter 1x mit Beteiligung eines Zuges). 846 Stunden, das entspräche immerhin einer Vollbeschäftigung von 22 Personen im gleichen Zeitraum nur für das Einsatzgeschehen ! Viele dieser Stunden wurden in der Nacht vollbracht, die meisten am Wochenende. Die größte Bedrohung durch den Schnee war mit 13. Februar vorbei, aber der Winter wird die Feuerwehren noch weiter fordern. In den vergangenen Tagen wurden bereits wieder etliche Pumpeinsätze absolviert und Eissprengungen durchgeführt.

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