Nachdem die dringendsten Arbeiten erledigt, das Wasser wieder weg und die Keller alle ausgepumpt waren, konnte der Hochwassereinsatz 2013 am Samstag, dem 08. Juni 2013 abgeschlossen werden. Einige Hilfeleistungen, wie etwa Brunnen auspumpen oder Durchlässe spülen, konnten wegen des hohen Grundwasserspiegels oder des noch überall vorhandenen Schlamms zwar noch nicht durchgeführt werden, aber diese werden in den nächsten Wochen wieder im laufenden Einsatzgeschehen abgearbeitet werden. Die Einsätze begannen in der Gemeinde Hartkirchen am frühen Morgen des 01. Juni 2013. Anfangs war auch die Aschach noch stark im Steigen begriffen und es wurden auch hier Sicherungsarbeiten notwendig, doch schon bald zeigte sich, daß im Gegensatz zu 2002 die größte Gefahr durch die rasant steigenden Donau zu erwarten war. Daher verlagerte sich der Einsatzschwerpunkt schnell in die Ortschaften entlang der Donau. Bei uns vor allem nach Deinham. Am Montag waren dann schon große Teile dieser Gebiete überflutet. War zuerst noch die Rede davon, daß wohl der Pegel von 2002 erreicht werden wird, so zeigte die Realität leider, dass dies bei weitem nicht ausreichend war. Während die ganze Gegend zwischen Aschach, Pupping und Eferding nur mehr mittels Zillen versorgt werden konnte, erreicht die Donauflut am Dienstag ihren Höhepunkt. Der Höchststand dürfte dabei rund 1 Meter über den Werten von 2002 gelegen sein und reichte damit an den Stand des legendären Hochwassers von 1954 heran. Als am Mittwoch das Wasser langsam abzog und man sich endlich ein genaues Bild der Lage machen konnte, zeigte sich, daß wohl auch die Schäden bei uns und vor allem den Nachbargemeinden Aschach und Pupping um einiges höher ausfallen würden, als es 2002 der Fall war. Am Donnerstag startete das große Aufräumen, das schließlich bis Samstag dauern sollte. Vor allem der viele Schlamm in den überfluteten Häusern in Deinham und der Seestraße erforderte sehr viel Arbeit der vielen Helfern von Feuerwehr aber auch von den zahlreichen Freiwilligen. Am Samstag stand dann noch das große Reinigen der Einsatzmittel selbst an. Die Fahrzeuge mußte wieder vom Dreck befreit werden, die Schläuche getrocknet und vor allem die Einsatzuniformen gewaschen werden, damit die Feuerwehren wieder bereit für die nächsten Einsätze waren. In Summe leisteten die Kameraden der 4 Feuerwehren in dieser Woche bei ca. 100 einzelnen Hilfseinsätzen in Hartkirchen und den Nachbargemeinden ca. 4300 Einsatzstunden !! Auch hier wurden die Werte von 2002 eindeutig übertroffen. Die Feuerwehren möchten sich hiermit bei allen Kameraden bedanken, die diese Leistung erbracht haben. Viele haben sich Urlaub genommen, um anderen zu helfen, viele sind auch noch nach Feierabend ausgerückt, um die Kameraden, die schon den ganzen Tag geschaufelt haben, abzulösen. Dafür ein großes DANKE !! DANKE auch an die Personen und Firmen aus Hartkirchen, die die Feuerwehren in diesen Tagen unterstützt haben und so immer eine ausreichende Versorgung der eingesetzten Kräfte sichergestellt haben.

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