In der Nacht von Freitag, dem 18. auf Samstag, den 19. August 2017 zog eine starke Sturmfront über Oberösterreich, die zum Teil katastrophale Folgen hatte und leider auch Menschenleben forderte. In unserer Gemeinde waren zum Glück keine Opfer, aber große Schäden zu beklagen. Ab ca. 23:00 wurden alle 4 Feuerwehren zum Beheben von Sturmschäden alarmiert. Viele Straßen waren von umgestürzten Bäumen blockiert, die B130 war etwa eine Stunde unpassierbar und die Aschachtalstraße musste wegen zu großer Gefahr gänzlich bis zum nächsten Tag gesperrt werden. Außerdem richteten der Sturm und umgestürzte Bäume großen Schaden an Häusern an. Neben dem heftigen Sturm gab es auch Probleme durch einen langanhaltenden Stromausfall, der die Kommunikation einschränkte und zudem Unterstützung bei bäuerlichen Betrieben zum Betrieb von Melkmaschinen, etc. notwendig machte. In Aschach löste der Stromausfall einen Defekt an einer Verarbeitungslinie für Lebensmittel aus, der zu einem Glimmbrand führte und das schweißtreibende Ausräumen der Anlage zur Folge hatte. Hier wurde die FF Aschach ab den frühen Morgenstunden durch Kameraden der FF Hartkirchen unterstützt. Generell konnte in dieser Nacht auf die grenzübergreifende Arbeit der Nachbarfeuerwehren gesetzt werden. Dafür ein herzlicher Dank an dieser Stelle !!! Am nächsten Tag und am Sonntag mussten vielerorts noch Aufräumarbeiten durchgeführt werden, bevor die ärgsten Sturmschäden beseitigt waren. In Summe waren an diesen 3 Tagen etwa 70 Kameraden der 4 Hartkirchner Feuerwehren im Einsatz, um an ca. 50 Einsatzstellen nach diesem Sturm helfend einzugreifen! Danke auch an die Kameraden der Feuerwehr Halstenbek, die mit der Jugendgruppe gerade im Feuerwehrhaus Hartkirchen einquartiert sind, und die sofort bereit waren, die Kameraden der FF Hartkirchen die ganze Nacht zu unterstützen.

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