Tierrettung – Pferd liegt am Hang – Bergegurte werden benötigt. So das Einsatzstichwort für die FF Haizing am Abend des 30.Mai

Zuvor war in den späten Nachmittagsstunden ein Pferd bei seinem Auslauf über eine steile Böschung abgerutscht. Die Besitzer fanden das Tier nach einigen Stunden in dieser misslichen Lage vor und versuchten zuerst gemeinsam mit dem Tierarzt Mag. Robert Würmer das Pferd selbstständig wieder aus dieser Lage zu befreien. Jedoch vergebens. Somit veranlasste der Tierarzt um kurz nach halb 10 Uhr abends die Alarmierung der Feuerwehr. Nach der ersten Lagebeurteilung durch Einsatzleiter OBI Christian Meindlhuemer, galt es die Einsatzstelle auszuleuchten. Zusätzlich wurde der Traktor eines Kameraden für die Rettung hinzugezogen. Dabei musste stehts auf eine ruhige Arbeitsweise geachtet werden, um das Tier in seinem Schock nicht mehr weiter zu belasten. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits mit all seinen Kräften am Ende angelangt.  Ähnlich wie bei einer Personenrettung, nahm sich eine Kameradin, welche selbst Reiterin ist, liebevoll um das Tier an, und betreute es die ganze Zeit.

In Weiterer Folge, wurden unter dem Tier breite Bergegurte angebracht. Mit vereinten Kräften konnte das Tier schlussendlich über die steile Böschung hinaufgezogen werden. Nun galt es an dem Tierarzt den Kreislauf des Pferds wieder anzukurbeln. Gekonnt wurde ein intravenöser Zugang gelegt und eine Infusion verabreicht. Nicht schlecht staunten einige Kameraden über das Volumen, welches bei einem Pferd verabreicht wird (siehe Bilder). Nach der erfolgreichen Stabilisation des Kreislaufes, konnte das Pferd die wenigen Meter in die Box mit eigenen Kräften meistern.

Im Einsatz standen 15 Kameradinnen der FF Haizing unter Einsatzleitung von OBI Christian Meindlhuemer, Tierarzt Mag. Robert Würmer, sowie eine Streife der Exekutive.

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