5. Juni - 8. Juni 2013: das große Aufräumen

Als ab Mittwochabend das Wasser langsam wieder abzog, war man erstmals in der Lage, sich ein genaueres Bild der Lage zu machen. Und es zeigte sich mehr und mehr das gesamte Ausmaß dieser Katastrophe.
Gärten und Straßen erinnerten an Mondlandschaften. In den Häusern waren die Keller bis obenhin gefüllt mit Wasser und Schlamm.

Jetzt war jede helfende Hand gefragt. Überall wurden Pumpen gebraucht. Und überall gab es nur Dreck und Schmutz.
Mit Unterstützung von Baggern und Lastwagen wurden die Straßen wieder befahrbar gemacht, um überhaupt zu den betroffenen Gebieten, wie etwa in Deinham, zufahren zu können.
In den folgenden Tagen schaufelten die Kameraden der Hartkirchner Feuerwehren, unterstützt von vielen Freiwilligen Helfern und überörtlichen Kräften, sogenannten FuB-Zügen, tonnenweise Schlamm und Dreck.
Mit viel Wasser wurden Häuser, Plätze und Straßen vom Dreck gereinigt, um so schön langsam wieder ein bißchen Normalität herzustellen.

Am Samstag, dem 08. Juni 2013, konnten diese Arbeiten dann fürs erste abgeschlossen werden und es stand das große Reinigen der Einsatzmittel selbst an. Die Fahrzeuge mußte wieder vom Dreck befreit werden, die Schläuche getrocknet und vor allem die Einsatzuniformen gewaschen werden, damit die Feuerwehren wieder bereit für die nächsten Einsätze waren.

Viele notwendige Arbeiten, wie etwa Brunnen auspumpen, konnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht gemacht werden, da erst das Grundwasser noch zurückgehen mußte. Diese Einsätze wurden in den folgenden Wochen im normalen Einsatzgeschäft abgewickelt.

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